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KONSTRUKTION      preiswert, korrosionsfest, leicht und stabil mit Seitenstreben !
last update  15.07.11            Alle Angaben vorbehaltlich konstruktiver Änderungen

Die MiniYacht Sail Buggy mini race - passt in die avisierte, neue FISLY-"RopeRule 5.60".
Eine Seilschlaufe von 5,6 m Länge muss um den "footprint" der MiniYacht passen.
Die Räder sollen eine max.-Größe von 4.00"-8" (Felgenmaß der Schukarrengröße) haben.
Der Mast soll rund sein; in der Masttasche des Segels sind Profilierungselemente nicht erlaubt.

 


Beispiel: Ein Leichtbau-Standard-Buggy fertig aufgeriggt mit dem Buggy Sail Kit

   
Allgemeines Das Buggy Sail Kit ist auf fast jedem beliebigen Kite Buggy einsetzbar und wird mit wenigen Schrauben montiert. Der verwendete Buggy ist auch weiterhin als Kite Buggy einsetzbar. Der Buggy soll als Segelbuggy eher leicht als schwer sein. Der Sail Buggy ist als universeller, familientauglicher Alltagssegler konzipiert; gleichwohl kann man mit ihm auch Regatten segeln. Er ist auch so wendig, dass man mit ihm auch schmalbandig - z.B. an Wasserkanten - aufkreuzen kann. Ebenso kann man mit ihm auch auf Wiesen, Sportplätzen, leeren Parkplätzen etc. segeln.
 
Gewicht Für einen besegelten Buggy wird im Idealfall ein Gewicht angestrebt, das unter 40 kg bleibt, einschließlich des gesamten Sail Kit. Segelwagen sollen leicht sein. Gleichwohl kann ein schwerer Kite Buggy auch mit einem Sail Kit ausgerüstet werden.
 
Stabilität

Streben sind unverzichtbar!

Wenn man leicht bauen will und dennoch Stabilität und Sicherheit wünscht, dann sind die Seitenstreben unverzichtbar! Größte Stabilität bei geringstem Gewicht wird durch die Tetraäder-Bauform mit Hilfe der Streben erreicht. Die Streben sind nicht lästig, sondern bieten Stabilität und Sicherheit und auch mal Halt für eine Hand. Außerdem werden bei starkem Seitendruck die Kräfte unmittelbar zum Ende der Achse geleitet; damit gibt es deutlich weniger Verwindung im Buggy-Grundrahmen, weil dann Torsionskräfte, die ansonsten über Mittelholm ("Deichsel") und Seitenholm zur Achse geleitet würden, besser via Seitenstreben abgefangen werden.
 
Sicherheit

Streben sind unverzichtbar!
Auch für die Sicherheit im Falle "Kentern" oder Crash sind die Seitenstreben unverzichtbar!
Im Falle Kentern stützen die Seitenstreben den Masten, der dann den Seitenaufprall auf den Boden weich abfedern kann und damit den "Piloten" nicht bis zum Boden durchsacken lässt. Dennoch: Nur mit Helm, festem Schuhwerk und Handschuhen segeln!
Ebenso ist ein Anschnallgurt beim Segeln - anders als beim Kiten mit einem Buggy - wichtig. Das Sail Kit von landsegler.de wird mit Anschnallgurt geliefert.
 
Flexibilität Für unterschiedliche Windverhältnisse kann der Sail Buggy mit Segeln von 2qm bis 6qm gesegelt werden. Der Sail Buggy ist nach Abnehmen des Sail Kit von landsegler.de wieder als Kite Buggy verwendbar.
Für schwere, große, lange Piloten (z.B. 2m groß, Körpergewicht: 130 kg) kann der Sail Buggy in einer Sonderversion geliefert werden. Das bedeutet: Mittelholm, Streben, Achse in verlängerter Ausführung und außerdem mit einem mittleren, verstärkten Mastelement.
 
Trimmmöglichkeit Die Mastfußmontage (Kokerklemmung) am Mittelholm dient der Trimmung des Masten für eine richtige Lage des Segeldruckpunktes; das bewirkt die Mastneigung (der "Mastfall").
Bei richtiger Trimmung fährt der Sail Buggy weder luv- noch leegierig und damit mit dem geringst möglichen Fahrwiderstand.
 
Anlaufverhalten Nur schwere und damit träge Segler muss man anschieben und dann hineinspringen damit sie überhaupt in Gang kommen. Wenn ein Segler das Anschieben benötigt, dann kann er auch bei jeder Wende - besonders bei leichtem Wind - stehen bleiben; dann ist man genötigt auszusteigen und erneut anzuschieben. Der Sail Buggy aber ist so gestaltet, dass er selbsttätig aus dem Stand heraus anläuft - Anschieben hat er nicht nötig. So kann er auch getrost mit Seitenstreben gesegelt werden; denn es geht ja um die guten Segeleigenschaften und nicht um bequemes Einsteigen und Aussteigen bei fehlenden Seitenstreben. Was wäre denn daran bequem (?), wenn man bei leichtem Wind häufig anschieben muss und dann in voller Bewegung hineinspringen muss. Ohne Anschieben startet und segelt man bestimmt sicherer und bequemer!
 
Räder

 

 









Speichenräder

 




Kleine Räder
4.80"-8"

Neben dem Rigg sind die Räder bei einem Landsegler von entscheidender Bedeutung!

Der Sail Buggy kann mit allen im Kite Buggy-Sport und Landsegler-Bereich handelsüblichen Rädern gefahren werden. Standardmäßig sind die preiswerten 8"-Räder auf Kunststoff- oder Aluminiumfelge (d400 x b100) üblich (Schubkarrengröße, wie im Bild oben). Für bessere Performance bezüglich des Rollwiderstandes zwischen Bereifung und Grund und zusätzlich wegen des geringeren Beschleunigungswiderstandes sind schmale, leichte 20"-Räder in Scheiben- oder besser Speichenbauweise sehr gut geeignet, besonders auf dünn überflutetem Nasswatt (Pfützen) oder harten Wattböden. Auf sandigem Stranduntergrund sollten Räder nicht unter der 8"-Größe (d400 x b100) verwendet werden. Auf sehr dicksandigem Untergrund sind "Ballon-Räder" wie BigFoot oder BigFoot-light besser geeignet. Auf sehr harten Böden wie Beton oder Asphalt sollten besser Bereifungen aus dem Scooterbereich oder Fahrradbereich verwendet werden weil diese Art der Bereifung nicht so schnell durch Abrieb verschlissen. Man bedenke, dass beim Segeln auch Querkräfte auf die Räder wirken (Drift).
Für hohe Geschwindigkeiten - also für Rennzwecke - sollten Räder bei größerem Durchmesser möglichst leicht gebaut sein, also ein möglichst geringes Schwungmoment (GD-Quadrat) haben.
Für den Sail Buggy - auch Kite Buggy - hat landsegler.de Speichenräder in 20" x ca. 3" speziell für den Landseglerbedarf entwickelt, die mit Abdeckungen nur 2,4 kg wiegen bei hoher Stabilität gegen große Querkräfte. Die 20"-Räder sind konform mit den Regatta-Regelwerken von FISLY und GPA! Leichtbau bei hoher Stabilität hat seinen Preis ......, besonders wenn man bedenkt, dass es dafür einen nur sehr kleinen Markt gibt, die Räder also in Kleinserien handgefertigt werden müssen; dennoch sind die Räder bezüglich ihrer Performance mit großem Abstand die weitaus preiswertesten im Markt
(285,-- Euro/Stück)!
20"-Stahlscheibenräder, die ca. das dreifache wiegen, wären für Rennzwecke untauglich, da zu schwer.

Für die neue FISLY Mini Yacht Class sind bei FISLY-Regatten allerdings nur die kleinen Räder 4.00"-8" (Schubkarrengröße) zugelassen. Das entspricht einer Reifenabmessung von 400mm Außendurchmesser x 100mm Breite.
 

Rigg

Mast und Segel

Neben den Rädern sind Mast und Segel bei einem Landsegler von entscheidender Bedeutung!

Der Aluminiummast ist für praktischen Transport dreiteilig, steckbar ausgelegt. Die Verwendung eines einfachen GFK-Masten (Surfmast) kann nicht empfohlen werden, da ein Surfmast bei unterer Einspannung des Mastfußes in den Koker bei hohem Winddruck zu sehr nach Lee verwindet und damit das Segelprofil im oberen Bereich zu sehr öffnet und dadurch den Vortriebsdruck stark reduziert (Segelprofilverzerrung). Geeignet wären aber Carbonmasten (CFK) mit einem Carbonanteil von mindestens 75% - besser 90% bei einem max. Durchmesser von 40mm.  
Für den Sail Buggy sind Segel von 2qm bis 6qm verfügbar, die in hoher Materialqualität handgefertigt von deutschen Segelmachern stammen und speziell für den Sail Buggy mit seinem steifen Alu-Masten entworfen, geschnitten und genäht sind. Mast und Segel müssen aufeinander abgestimmt sein.

 

Korrosionsfest An der Küste in Salzwasserumgebung sollte die gesamte Konstruktion aus Edelstahl, Aluminium und Kunststoff realisiert sein. Der Sail Buggy sowie das Sail Kit erfüllen diese Bedingungen.
 
Transport Der Sail Buggy ist mit geringem Aufwand an Werkzeugen und zeitsparend in seine Einzelteile zerlegbar und platzsparend zu transportieren. Auf handbetätigte Schnellverbinderschrauben - wie an Fahrrädern - wird aus Stabilitätsgründen verzichtet. Der Sail Buggy ist für gutes Segeln und nicht für den Kofferraum entwickelt worden. - Die Montage- und Transportbequemlichkeiten sind zweitrangig.
 
Preiswert

Ein Sail Buggy in Edelstahlausführung - ähnlich dem obigen Bild - mit einem 3qm-Segel ausgerüstet kostet nur wenig mehr als 2000,-- EURO. Beispiel: LIBRE-V-max II (V4A) in Edelstahl mit Sail Kit 3qm in Edelstahl (V2A), Aluminium und Delrin/(POM) von landsegler.de

Leichtbau-Standard-Buggy -  Konstruktionszeichnung  -  geeignet für eine Sail Kit Ergänzung

Zur übersichtlichen Darstellung wurden einige Verbindungselemente und der Einhängesitz weggelassen.
Der Leichtbau-Buggy ist - wie auf dieser Zeichnung - mit schwarzen Kunststofffelgen ausgerüstet.
Die hier dargestellte Standardbereifung: Durchmesser 400mm / Breite 100mm  ("SK-Rad").
Die hellen Flächen zwischen den Speichen dienen nur der besseren Darstellung und sind im Original dunkel.
Alle Metallteile wie Rohre, Profile, Platten, Verbindungselemente sollen aus aus rostfreiem Edelstahl sein.

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